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Zustandsüberwachung von Absauganlagen zur Sicherung der Anlagenverfügbarkeit und Reduktion von manuellen Tätigkeiten

Zur Sicherung der Verfügbarkeit sind oft manuelle Kontrollgänge durch das Instandhaltungspersonal erforderlich. Bei Bestandsanlagen ist die Anbindung von (älteren) Steuerungen oft sehr aufwendig und teuer. Deshalb wurde mit PREMOS eine neue Serviceleistung entwickelt, die die permanente Überwachung des Anlagenzustands ermöglicht.

Eigenschaften

  • Erfassung der wichtigsten Anlagenparameter durch Sensoren
  • Übertragung der erfassten Messwerte über Mobilfunk
  • Visualisierung und Alarmierung durch eine Online-Messdatenplattform
  • Für alle Abscheiderarten anwendbar
  • Keine Einbindung in das Firmennetzwerk erforderlich
  • Keine Software erforderlich

Ihre Vorteile im Überblick

  • Visualisierung des Anlagenzustands
  • Einsparung von manuellen Kontrollgängen (z.B. Differenzdruck Ablesen) 
  • Sicherung der Anlagenverfügbarkeit
  • Reduktion von Instandhaltungskosten

PREMOS-integrated (für Neuanlagen)

Diese Variante ist als Option bei Neuanlagen bestellbar.

Eigenschaften

  • Datenbox zur Erfassung der Messdaten ist im Schaltschrank integriert
  • Messdaten werden aus der Steuerung ausgelesen und über Mobilfunk in die Messdatenplattform übertragen
  • keine Änderungen an den Einstellparametern der Steuerung möglich
     

PREMOS-wireless (für Bestandsanlagen)

Diese Variante ermöglicht die einfache Nachdigitalisierung von Bestandsanlagen. Sie besteht aus drahtlosen Sensoren und einem Gateway.

Eigenschaften

  • Drahtlose Sensoren mit hoher Reichweite lassen sich einfach nachrüsten
  • Batteriebetriebe Sensoren (Laufzeit 3-5 Jahre) 
  • Mehrere Anlagen ausrüstbar (bis zu 1000 Sensoren mit einem Gateway) 
  • Einfach um weitere Sensoren erweiterbar (modular)
  • Abdeckung eines ganzen Werkes mit nur einem Gateway möglich 
  • Auch an Fremdanlagen anwendbar  

Beide Varianten können auch kombiniert werden, alle Daten werden in die gleiche Messdatenplattform gesendet.

Überwachungs­parameter

  • Differenzdruck Haupt- und Nachfilter
  • Energieverbrauch
  • Stromaufnahme
  • Schwingungen
  • Volumenstrom
  • Filterwächter (Emissionen)
  • Temperaturen
  • Luftfeuchte
  • Wasserdurchflussmenge
  • Ablagerungen in Rohrleitungen

Weitere Parameter auf Anfrage

Unsere Serviceleistungen

  • Sichere und kontinuierliche Datenerfassung, Datenhosting und Datensicherung
  • Datenspeicherung: unlimitierter Zeitraum
  • Gebühren für Datenübertragung (bei der Ausführung mit SIM-Karte)
  • Nutzung der PREMOS-Messdatenplattform (24/7)
  • Visualisierung der Daten (Dashboards)
  • Grenzwertüberwachung durch die Messdatenplattform (frei definierbaren Schwellwerten)
  • Funktionen wie Offline-Alarmierung, Notizen im Chart, Strukturbaum, etc.
  • Möglichkeit zur Erstellung von CSV-Dateien (Datenexport)
  • Fernwartung der Datenbox und der Messdatenplattform (z.B. Software-Updates)
  • Direkte E-Mail-Benachrichtigung aus PREMOS an den Auftraggeber bei Grenzwertüberschreitungen
  • Kostenlose Produkt-Updates
  • Kostenloser Support

Projektbeispiel

Kunde
Metallverarbeitender Betrieb mit vielen Absauganlagen

Ausgangssituation

  • Unerkanntes Filterdurchstauben über längere Zeit
  • Manuelle Kontrollgänge zum Ablesen der Differenzdrücke erfordern viel Manpower

Lösung
Monitoring von Differenzdruck und Filterwächter (Emissionen)

Vorteile

  • Einsparung der Kontrollgänge durch permanente Datenerfassung
  • Frühzeitige Erkennung von Filterbrüchen
  • Schnelle Amortisationszeit von drei Jahren

Ihr Ansprechpartner

Martin Kirschmann
Teamleiter After-Sales Service
Fon +49 7021 574 - 178
martin.kirschmann(at)keller-lufttechnik.de

Broschüre PREMOS Monitoring Service

PREMOS Monitoring Service

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FAQs

Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Ein unüberwachtes Absaugsystem kann erhebliche indirekte Kosten verursachen, etwa durch Produktionsausfälle infolge von Anlagendefekten, höheren Energieverbrauch bei ineffizientem Betrieb oder Bußgelder wegen Überschreitung gesetzlicher Emissionsgrenzwerte. Studien zufolge können diese versteckten Aufwendungen bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten eines Anlagenfehlers ausmachen. Eine kontinuierliche Überwachung ist daher zentral für die Sicherung der Anlagenverfügbarkeit.

Durch standardisierte Schnittstellen und offene Datenformate lässt sich die Zustandsüberwachung von Absauganlagen in bestehende MES- und ERP-Systeme einbinden. So werden Daten zentral analysiert und Wartungsintervalle automatisch geplant. Sensordaten ermöglichen zudem den Einsatz KI-basierter Modelle zur prädiktiven Wartung, was Effizienz und Zuverlässigkeit der Anlagen erhöht.

Das Monitoring von Absauganlagen unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen wie der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) und berufsgenossenschaftlicher Arbeitsschutzregeln. Durch die kontinuierliche Erfassung von Emissionen und Differenzdruck entstehen prüfbare Nachweise für Behörden und Auditoren. Dies senkt das Risiko von Bußgeldern und verbessert den Schutz der Beschäftigten.

Neben dem Differenzdruck werden optische Sensoren zur Erfassung von Partikelemissionen, Temperatursensoren zur Überhitzungserkennung und Vibrationssensoren zur Früherkennung von Lagerschäden an Ventilatoren eingesetzt. Diese Messdaten ermöglichen eine genauere Zustandsdiagnose, ermöglichen eine rechtzeitige Warnung und unterstützen die prädiktive Wartung.

Die Amortisationszeit liegt meist zwischen 12 und 36 Monaten, abhängig von Anlagengröße und Schadenspotenzial. Einsparungen entstehen durch entfallende Kontrollgänge, vermiedene Stillstände, geringeren Energieverbrauch und optimierte Wartungsintervalle. Frühzeitige Wechsel von Filterelementen oder die rechtzeitige Wartung von Filteranlagen können Produktionsausfälle von mehreren Tausend Euro pro Tag verhindern.

Künstliche Intelligenz wertet Überwachungsdaten aus, erkennt Muster und Anomalien und identifiziert Zusammenhänge zwischen Parametern, die auf bevorstehende Ausfälle hinweisen. So ermöglicht sie eine vorausschauende Wartung, verlängert die Lebensdauer von Komponenten und reduziert ungeplante Stillstände durch bedarfsorientierte Eingriffe.

Bei der Nachrüstung älterer Absauganlagen treten häufig Probleme wie fehlende digitale Schnittstellen, inkompatible Steuerungssysteme und begrenzte Platzverhältnisse auf. Diese werden durch drahtlose Sensoren und autonome Gateways gelöst, die unabhängig von bestehenden IT-Infrastrukturen arbeiten. Batteriebetriebene Sensoren mit langer Laufzeit und Mobilfunkanbindung reduzieren den Installationsaufwand und ermöglichen eine flexible Erweiterung des Systems.