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Für jeden Anwendungsfall das passende Filterelement

Hier finden Sie einen Überblick über unser Produktprogramm an Filterelementen. Wir bieten alle gängigen Absaugfilter – sowohl Trockenfilterelemente wie Filterplatten, Patronenfilter oder Filterschläuche als auch Filterelemente für die Öl- und Emulsionsnebelabscheidung, wie Patronenfilter, Filterkerzen oder Demister.

Wenn Sie Filter als Ersatzfilter suchen, finden Sie hier weitere Informationen zu unserem After-Sales Service:


Zu den Ersatzteilen

Broschüre Filtermedien

Filtermedien im Überblick

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KLR-Filter: Hochleistungs-Filterelemente zur Abscheidung unterschiedlicher Prozess-Emissionen

KLR steht für Keller Long Run. Die hohen Standzeiten der Filterelemente (bis zu 20.000 Bh) sorgen für eine hohe Prozesssicherheit und minimieren Produktionsausfallzeiten, Wartungsaufwendungen sowie Ersatzteil- und Entsorgungskosten.

Die Oberflächenfiltration und die Druckluft-Impuls-Abreinigung der Filterelemente während des Betriebs sorgen für nahezu konstanten Luftdurchsatz und somit für gleichbleibende Betriebszustände, selbst bei hohem Staubanfall.

Erhöhte Standzeit bei reduziertem Energieeinsatz
Alle Parameter dieser Keller-Neukonstruktion wurden gegenüber dem marktüblichen Standard optimiert. Dadurch erweitert sich die Standzeit auf bis zu 120.000 Abreinigungsintervalle - wobei der nötige Energiebedarf reduziert werden konnte.
Eine positive Bilanz in jeder Hinsicht!

Broschüre KLR-Filter

KLR-Filter

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FLEXI-P: Filterpatrone für Minimalmengenschmierung (MMS) – volle Wirkung bei unterschiedlichen Prozessen

An Werkzeugmaschinen mit Minimalmengenschmierung entstehen sowohl Metall-Staub und -Späne als auch Ölnebel, teilweise in erheblichem Umfang. Obwohl in der Praxis schwer einzuschätzen ist, welche Luftbelastung genau anfallen wird, mussten sich Kunden bislang entweder für einen Trockenabscheider, der für das Abscheiden der Stäube und Späne optimiert ist, oder einen speziellen Emulsions- und Ölnebelabscheider entscheiden.

Um künftig flexibler zu sein und den komplexen Abscheideherausforderungen an Maschinen zur Metallbearbeitung bestens gerecht zu werden, hat Keller den universell einsetzbaren Patronenfilter FLEXI-P entwickelt.

Erhöhte Standzeiten und geringes Investitionsrisiko
Die von Keller Fachleuten durchgeführte Datenauswertung von 450 Anlagen hat ergeben, dass bei vermeintlich „trockenen“ Prozessen Ölnebel in erheblichem Umfang entstand. Wer für solche Prozesse ungeeignete Filter einsetzt, bezahlt dies zumeist mit recht geringen Standzeiten der Nachfilter. Durch FLEXI-P ist es gelungen, diese Standzeiten um das Zehnfache zu erhöhen.

Geringes Investitionsrisiko, hohe Flexibilität: Die Entscheidung für FLEXI-P senkt das Investitionsrisiko des Kunden erheblich. Denn für den Fall, dass sich Bearbeitungsprozesse verändern, muss nicht erst die zugehörige Abscheideanlage angepasst werden.

Broschüre FLEXI-P

Filterpatrone FLEXI-P

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Wiki: Was sind Filterelemente und welche Bedeutung haben sie für eine zuverlässige Abluftreinigung?

Erfahren Sie hier alles über Filterelemente und ihre Bedeutung in der industriellen Luftreinhaltung. 

Filterelemente sind die zentrale Abscheidestufe vieler industrieller Absauganlagen. Sie trennen Stäube, Rauch, Aerosole sowie Öl- und Emulsionsnebel aus dem Luftstrom und beeinflussen damit Abscheideleistung, Energiebedarf, Anlagenverfügbarkeit und Wartungsaufwand. Je nach Anwendung kommen unter anderem Filterplatten, Filterpatronen, Filterschläuche, Filterkerzen oder Demister zum Einsatz.

Das Filtermedium muss zum Prozess passen

Entscheidend für die Auswahl sind Art, Konzentration und Eigenschaften der abzuscheidenden Emissionen. Das Filtermedium muss beispielsweise auf Partikelgröße, Feuchtigkeit, Temperatur, chemische Belastung und mögliche Anhaftungen abgestimmt sein. Bei abreinigbaren Trockenfiltern ermöglicht die Oberflächenfiltration in Verbindung mit einer regelmäßigen Abreinigung lange Standzeiten und stabile Betriebsbedingungen.

Filtermodell und Standzeit beeinflussen die Betriebskosten

Das geeignete Filtermodell ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Absauganlage, Luftvolumenstrom und Prozessanforderungen. Ein niedriger und möglichst stabiler Druckverlust reduziert den Energiebedarf, während eine hohe Staubspeicherfähigkeit beziehungsweise wirksame Abreinigung die Standzeit verlängert. Dadurch lassen sich Filterwechsel, Produktionsunterbrechungen und der Wartungsaufwand reduzieren.

Filterelemente für unterschiedliche Emissionen

Für die Abluftreinigung trockener Prozessstäube werden überwiegend abreinigbare Flächen-, Patronen- oder Schlauchfilter eingesetzt. Bei Öl- und Emulsionsnebeln sind dagegen mehrstufige Filterkonzepte, Filterkerzen oder Demister erforderlich. Die Auswahl des Filterelements sollte deshalb immer auf Basis der tatsächlichen Prozessbedingungen und der geforderten Reinluftqualität erfolgen.

FAQs

Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Filterelemente für Absauganlagen.

Maßgeblich sind Partikelgröße, chemische Zusammensetzung und Temperatur der Emissionen sowie die geforderte Filterklasse nach ISO 16890 für Feinstaub ePM1 bis ePM10. Eine vorgelagerte Emissionsanalyse ist entscheidend; priorisierte Abluftparameter bestimmen die optimale Filterkonfiguration.

Für industrielle Filterelemente sind das Bundes-Immissionsschutzgesetz BImSchG und die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft TA Luft maßgeblich. Bei explosionsfähigen Stäuben oder Gasen sind zusätzlich die ATEX-Richtlinien einzuhalten. Die Einhaltung ist für den Betrieb zwingend; führen Sie regelmäßige Konformitätsprüfungen Ihrer Absauganlagen durch, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Langfristig sinken die Betriebskosten durch langlebige Filtermedien, Ventilatoren mit hohem Wirkungsgrad und einen niedrigen Druckluftverbrauch der Filterabreinigung. Wählen Sie Systeme mit bedarfsabhängig optimierten Reinigungsintervallen. Treffen Sie die Auswahl auf Basis einer ganzheitlichen TCO-Betrachtung des Systems.

Korrekte Montage sichert Dichtheit und verhindert Leckagen beim Filtermodell. Patrone fest einsetzen und Beschädigungen des Filtermaterials vermeiden. Herstellervorgaben strikt befolgen. Wartungspersonal für sachgemäßen Wechsel und maximale Standzeit schulen.

Für chemisch aggressive Medien eignen sich PTFE-Membranen oder speziell beschichtete Filter. Hochtemperaturprozesse bis 260 °C erfordern Glasfaser- oder Metallfasermedien. Bei hygroskopischen Stäuben sind hydrophobe, wasserabweisende Oberflächen entscheidend. Die Auswahl erfolgt nach chemischer Beständigkeit und maximaler Betriebstemperatur.

Maßgeblich sind Abscheidegrad bzw. Effizienzklasse nach ISO 16890 (z. B. ePM1), der Differenzdruck über dem Filter und der Reststaubgehalt im Reingas. Ein steigender Differenzdruck weist auf Beladung und beginnende Sättigung hin. Eine kontinuierliche Differenzdrucküberwachung ist ein verlässlicher Indikator für Leistungszustand und Wartungsbedarf.

Kontaminierte Filterelemente gelten häufig als gefährlicher Abfall. Ermitteln Sie anhand der Anhaftungen die korrekte Abfallschlüsselnummer nach Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) und entsorgen Sie sie gemäß Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) über einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb. Erstellen Sie ein dokumentiertes Entsorgungskonzept, um Umweltauflagen einzuhalten und Haftungsrisiken zu minimieren.